Fragen und Antworten
Was gibt es zu gewinnen?
Wer kann sich wie und wann bewerben?
Wie verläuft der Wettbewerb?
Was sind die Ziele dieses Wettbewerbs?
Wie können die Projekte aussehen?
Welche Kriterien sollen die Beiträge erfüllen?
Was gibt es zu gewinnen?
Aus den Einsendungen wählt die Jury maximal 30 Schulen für die Teilnahme am Wettbewerb aus. Jede dieser Schulen erhält ein Startgeld von 3.500 Euro. Zudem bietet die Stiftung Lehrerfortbildungen an. Die knapp einjährige Projektphase des Wettbewerbs umfasst das Schuljahr 2012/13. Im Sommer 2013 wird die Jury die Preisträger ermitteln, die bei einer feierlichen Preisverleihung im Herbst 2012 öffentlich ausgezeichnet werden. Bis zu drei Preisträgern aus jedem Bundesland winkt eine Förderung von insgesamt 60.000 Euro, die im Sinne der pädagogischen Nachhaltigkeit des Wettbewerbs zu verwenden sind. Alle Schülerinnen und Schüler sowie die projektverantwortlichen Lehrkräfte erhalten zudem ein Zertifikat der Herbert Quandt-Stiftung für ihr besonderes interkulturelles Engagement.
Wer kann sich wie und wann bewerben?
Der Wettbewerb richtet sich an alle Schultypen ab Klassenstufe 5 in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland sowie in Hamburg und Bremen. Wenn Sie am Wettbewerb teilnehmen möchten, würden wir uns über eine kurze formlose Interessenbekundung per E-Mail oder Telefon bis zum 15. März 2012 freuen. Das fertige Bewerbungs-Exposé muss spätestens bis 30. April 2012 bei uns eingehen. Die Formulare dazu finden Sie unter www.trialog-schulenwettbewerb.de. Jede Schule kann zweimal am Wettbewerb teilnehmen. Sollten Sie Fragen im Bewerbungsprozess haben, können Sie sich jederzeit an uns wenden – wir unterstützen Sie dabei gerne.
Wie verläuft der Wettbewerb?
Über die Zulassung Ihrer Schule entscheidet die Jury bis Ende Juni. So können Sie rechtzeitig vor den Sommerferien den Wettbewerb in Ihre Jahresplanung aufnehmen. Der einjährige Wettbewerb selbst beginnt dann zum neuen Schuljahr. Auf dem Markt der Möglichkeiten im März 2013 stellen die Schulen ihre Wettbewerbsbeiträge und den aktuellen Stand der Projekte vor. Gerne besuchen wir auch Ihre Projekte und Veranstaltungen vor Ort und bieten Ihnen dabei Rückmeldung und Beratung an. Nach der Abgabe Ihrer Abschlussexposés im Sommer ermittelt die Jury die Preisträger, die im Herbst des Jahres bei einer feierlichen Preisverleihung öffentlich ausgezeichnet werden.
Was sind die Ziele dieses Wettbewerbs?
- Die Schüler sollen ihre religiöse und interkulturelle Kompetenz weiter entwickeln. Diese Kompetenzen tragen zu einem verständnisvolleren Umgang in Schule und Gesellschaft bei, unterstützen die Identitätsbildung der Schüler und helfen Vorurteile abzubauen. Sie fördern die Integration.
- Die Schüler sollen sich mit den kulturellen Traditionen von Judentum, Christentum und Islam auseinandersetzen und so besser gesellschaftliche und politische Entwicklungen sowie deren Hintergründe verstehen.
- Die gemeinsam erarbeiteten Projekte sollen das soziale Lernen und den Zusammenhalt der Schulgemeinschaft fördern.
- Die Schule kann ihre fächerübergreifende Zusammenarbeit stärken.
- Die Schule kann ihre Projektmanagementkenntnisse erweitern und ihr Schulprofil schärfen.
- Die Schule kann ihre Wahrnehmung durch die Öffentlichkeit ausbauen und nachhaltige Kooperationen in Stadt und Region aufbauen.
Wie können die Projekte aussehen?
Denkbar sind alle Formen innovativer, kreativer und interdisziplinärer Projektarbeit: Die Entwicklung von Unterrichtseinheiten und Lernspielen, die Produktion von Kunstwerken, Ausstellungen, Artikeln, Theaterstücken oder Musicals, einer Internetseite, die Gestaltung eines Blogs oder eines Films sowie Interviews und Erfahrungsberichte von Menschen der drei Kulturkreise, aber auch Podiumsdiskussionen und Arbeitsgemeinschaften mit außerschulischen Einrichtungen.
Welche Kriterien sollen die Beiträge erfüllen?
Der Wettbewerb möchte nachhaltig auf Schulalltag und Lerninhalte wirken. Deshalb liegt der Stiftung besonders daran, den „Trialog der Kulturen“ als fächerübergreifendes Lernziel bei der Weiterentwicklung der schulinternen Curricula zu verankern. Für eine erfolgreiche Bewerbung und Durchführung des Projekts sollten möglichst viele der folgenden Kriterien erfüllt werden:
- In sich geschlossenes, pädagogisch begründetes Projektprofil
- Trialogische Ausrichtung
- Starker Bezug zum Jahresmotto
- Verbindung von Projekt und Schulalltag
- Austausch zwischen Projektverantwortlichen und Gesamtkollegium
- Projektbeteiligung von Lehramtsanwärtern und Studienreferendaren
- Nutzung von Angeboten der Lehrerfortbildungseinrichtungen
- Kooperation mit außerschulischen Institutionen und Fachleuten interkultureller Bildungsarbeit
- Gut strukturierte Projektplanung einschließlich Öffentlichkeitsarbeit
- Einbeziehung des schulischen Umfelds und der Eltern
Wo gibt es weitergehende Informationen?
Hier finden Sie die Ansprechpartner für die jeweiligen Bundesländer.




