Preisträger 2014/15 nominiert

Trialog-Schulenwettbewerb

Preisträger 2014/15 nominiert

Bad Homburg, 28. Juli 2015. Sie haben die Vielfalt in ihrer Region erforscht, sich in andere Kulturen und Religionen hineinversetzt und einen Beitrag für das friedliche Zusammenleben in Deutschland geleistet: 22 Schulen aus Bremen, Hamburg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland haben im Schuljahr 2014/15 am Wettbewerb "Trialog der Kulturen" der Herbert Quandt-Stiftung teilgenommen. Nun hat die Jury die besten Projekte ausgewählt und für Preise in Höhe von insgesamt 60.000 Euro nominiert.

Welche Schulen haben am nachhaltigsten gearbeitet? Wer hatte das beste pädagogische Konzept? Und: Wurden die drei monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam berücksichtigt, war es also ein echter "Trialog der Kulturen"?

Die Jury des interkulturellen Schulenwettbewerbs der Herbert Quandt-Stiftung hat intensiv beraten. Und sie hat entschieden: Insgesamt neun Schulen sind nominiert. Drei für jede Länderwertung. Damit steht fest, wer von den Wettbewerbsteilnehmern 2014/15 einen Preis erhält. Welchen Platz die neun Schulen jeweils belegen, wird jedoch erst bei der feierlichen Preisverleihung am 8. Oktober 2015 in der Bad Homburger Schlosskirche bekanntgegeben. Dann werden Preise in Höhe von insgesamt 60.000 Euro ausgeschüttet: 9.000 Euro für die ersten, 6.500 Euro für die zweiten und 4.500 Euro für die dritten Plätze der drei Länderwertungen. Nominiert sind in alphabetischer Reihenfolge der Städte (nicht in der Reihenfolge der Platzierungen!):

Länderwertung Bremen/Hamburg:

  • Bremen: Schule Borchshöhe
    Projekt: "Stadt der Schatten - multikulturelles Theater im Spannungsfeld der Religionen"
  • Hamburg: Gymnasium und Stadtteilschule Finkenwerder
    Projekt: "MOINhaba - Gemeinsam im TranSphär"
  • Hamburg: Staatliche Fremdsprachenschule/Berufliche Schule für Medien und Kommunikation
    Projekt: "MOVE IT - Wir spielen interkulturelles Theater"
    (Trialog-Website der Staatlichen Fremdsprachenschule)

Länderwertung Hessen:

Länderwertung Rheinland-Pfalz/Saarland

"Die Schulen haben sich diesmal besonders mit Kulturen und Religionen in ihrem direkten Umfeld beschäftigt", erläutert Dr. Bernadette Schwarz-Boenneke, Leiterin des Themenfeldes "Trialog der Kulturen" der Herbert Quandt-Stiftung. "Schulen sind soziale Knotenpunkte in der Stadt oder Gemeinde. Wenn Schülerinnen und Schüler frühzeitig lernen, die Vielfalt um sich herum wahrzunehmen und konstruktiv mitzugestalten, können sie später wesentlich zu einer friedlichen globalen Welt beitragen."

Seit 2005 schreibt die Herbert Quandt-Stiftung in wechselnden Bundesländern den Schulenwettbewerb "Trialog der Kulturen" aus. Ziel ist eine bessere Verständigung zwischen Juden, Christen und Muslimen in Deutschland. Das Motto der Wettbewerbsrunde 2014/15 lautete "Trialog vor Ort - Schulen werden aktiv". Jede der 22 Teilnehmer-Schulen hat zu Beginn des Schuljahres ein Startgeld in Höhe von 3.500 Euro zur Verwirklichung ihres Projekt-Vorhabens erhalten. Die am Ende der Runde ausgeschütteten Preisgelder unterstützen die neun Preisträger-Schulen bei der nachhaltigen Verankerung und Fortführung des Trialogs der Kulturen.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Trialog-Schulenwettbewerb und zu den teilnehmenden Schulen.

Die Platzierungen der Preisträger werden am 8. Oktober 2015 bekanntgegeben.

Videos

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