Zu Besuch in den Trialog-Schulen

Schulenwettbewerb Runde 13/14

Zu Besuch in den Trialog-Schulen

16. Juni 2014. Ein Jahr haben die 21 Schulen aus Bremen, Hamburg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland Zeit, um ihre trialogischen Projekte auszuarbeiten. Dann entscheidet eine unabhängige Jury, welche der Schulen mit Preisen ausgezeichnet werden. Während des Schuljahres besuchen die Projektkoordinatorinnen der Herbert Quandt-Stiftung die Schulen. Hier erfahren sie, was die Schulen schon geschafft haben.

19 Fotos

  • Tempo ist beim Buzzer-Spiel an der Oberschule Roter Sand gefordert. Hirschragout, Pommes, Brokkoli und Vanille-Pudding - ist das zusammen koscher? Bei soviel Action lernt sich das Einmaleins der jüdischen Küche wie im Flug.
  • Sind wir nicht alle ein bisschen anders? Die Oberschule In den Sandwehen in Bremen geht dieses Jahr schon zum zweiten Mal an den Start! "Anderssein" war das Thema, mit dem sich der fünfte Jahrgang in den ersten Wochen befasst hat.
  • In Berlin soll ein gemeinsames Gebetshaus für Juden, Christen und Muslime entstehen. Die Trialogiker von der Bremer Oberschule an der Lehmhorster Straße haben schon einmal Entwürfe gebastelt, die sich sehen lassen können.
  • "Stell dir vor, du wärst arabischer Israeli. Wenn dich jemand fragen würde: 'Wer bist du?' ? Was würdest du dann sagen?" In wenigen Worten erklärt der Kulturwissenschaftler David Mendelsohn für die Schüler vom Gymnasium Finkenwerder das Nahost-Dilemma.
  • Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat - ein großartiges Musical von Andrew Lloyd Webber. Die Trialogiker vom Margaretha Rothe-Gymnasium in Hamburg haben sich mit der Inszenierung viel vorgenommen.
  • SKULPTUREN mit Köpfchen entstehen an der Staatlichen Fremdsprachenschule in Hamburg. Mit Holz und Stahl, Ytong-Stein und jede Menge Werkzeug setzen die Trialogiker ihre "Tipps zum Gespräch mit Andersgläubigen" in KUNST um.
  • Die Paul-Ehrlich-Schule hat 1700 Schüler und viele Klassenzimmer ? aber keinen Raum, in den man sich mal zurückziehen kann. Die Schüler schaffen Abhilfe: Sie konzipieren einen Raum der Stille für verschiedene Religionen und Weltanschauungen.
  • Die Schüler der Modellschule Obersberg in Bad Hersfeld knöpfen sich die Dramen von Schiller und Bibeltexte vor, um herauszufinden, wie Gewalt und Wut entstehen.
  • Nach Kräutern und Lamm oder Kokos und Kirsche schmeckt Heimat in der Heinrich-Metzendorf-Schule in Bensheim. Die Schülerinnen und Schüler laden zu einem mehrgängigen Menü ein, um den Abschluss ihres trialogischen Projektjahres zu feiern.
  • Die Schüler der Julius-Leber-Schule erklären ihre Hörstation: In einem Quizheft muss man Koran-Sure, jüdisches Lied und Halleluja richtig zuordnen. Mal sehen, ob das klappt...
  • Anke Rengers, Projektkoordinatorin der Stiftung, besucht die Max-Planck-Schule. Die Trialogiker holen sich mit dem Autor Nevfel Cumart (hinten rechts) professionelle Lyriker-Unterstützung ins Klassenzimmer.
  • Gleich mehrere Gesangseinlagen geben die Schüler der Integrierten Gesamtschule Deidesheim/Wachenheim zum Besten. Ein trialogischer Gesangswettbewerb - wo gibt's sowas schon?
  • Die Augenoptikerklasse bastelt an Farbentwürfen, die angehenden Tischler zimmern Modelle ? die Carl-Benz-Schule in Koblenz hat viele gute Ideen für ihren Raum der Stille. Wir sind gespannt, wie er am Ende aussehen wird.
  • Aus Filz, Draht, Plastik oder Watte gestalten die Schüler der IGS Landau Lebensbäume. Was das ist? Bäume, die Lebensgeschichten von Eltern, Freunden und Vertretern der Religionen zeigen. Dabei  erforschen die Schüler auch ihre eigenen Wurzeln.
  • Schrauben, Baggern, Säen: An der Berufsbildenden Schule Germersheim tut sich was! Der interreligiöse Garten soll beim großen Fest am 17. Juli fertig sein. Die Party beginnt aber erst am Abend, schließlich fällt der Tag in die Zeit des Ramadan.
  • Jetzt wird in die Hände gespuckt! Die Trialogiker von der Sophie Scholl Gemeinschaftsschule Dillingen haben klare Vorstellungen, wie ihr Raum der Stille aussehen soll.
  • Welche Zukunft wollen wir? Schüler der Günter-Wöhe-Schulen für Wirtschaft diskutieren mit kommunalen Politikern über die Zukunft der Landeshauptstadt.
  • "Salziger Kaffee" ? das Saarlouiser Gymnasium am Stadtgarten zeigt eine starke Theaterperformance.
  • Für Menschen ist es schwierig, wieder Wurzeln zu schlagen, wenn sie ihr Land verlassen mussten. Das wollen die Trialogiker vom Montessori-Zentrum in Saarbrücken mit einer umgepflanzten Eiche symbolisieren.