Markt der Möglichkeiten

Trialog-Schulen Hessen

Markt der Möglichkeiten

Bad Homburg, 12. März 2015. Zwölf Schulen aus Hessen zeigten beim großen "Markt der Möglichkeiten" im Landratsamt in Bad Homburg, wie Vielfalt in Schule gelingen kann: An bunten Ständen und auf der Bühne präsentierten die teilnehmenden Schulen am Trialog-Schulenwettbewerb trialogische Skulpturen, Theaterszenen und interreligiöse Spiele.

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  • "Nachtzug nach Auschwitz", "Desperation" oder "Die Naivität der Kinder" waren Titel der Skulpturen, die der Kunst-LK der Albert-Einstein-Schule aus Schwalbach an seinem Stand ausstellte.
  • "Entstanden sind die Kunstwerke anlässlich des 70. Gedenktages der Befreiung von Auschwitz", erklärte eine der Schülerinnen bei ihrer Präsentation am "Markt der Möglichkeiten". "
  • "Was wissen Sie eigentlich über den Islam?" –Am Stand der Beruflichen Schulen am Gradierwerk aus Bad Nauheim konnten Besucher ihr Wissen über Islam, Christentum und Judentum testen. Ein großes Mehrstationen-Spiel lud zum Austausch über Religionen ein.
  • Etwas über Religionen lernen, kann man den Schülern zufolge  besonders gut in ihrem schuleigenen "Café der Kulturen". Einen Einblick, wie eine Pause im Kultur-Café aussehen kann, gaben die Schüler auf der Bühne.
  • "Du sollst denken" lautet die Botschaft auf der sogenannten "Denkbox", die die Schüler der Carl-Schomburg-Schule aus Kassel an ihrem Stand ausstellten: Nachdenken soll man über Fragen wie, an was glaubst du oder woran hältst du dich in schwierigen Zeiten
  • Mit Ängsten und Wünschen von Flüchtlingen beschäftigten sich die Kassler Schüler und schrieben Briefe über Fluchterfahrungen: "Mama, wohin gehen wir? Lass uns an einen Ort gehen, wo alles wieder gut wird."
  • Die Clemens-Brentano-Europaschule aus Lollar bringt Erfahrungen aus ihrem Stadtteil in einer "DreiReligionenOper" auf die Bühne.
  • Musikalisch begleitet von dem Lied "You only see what your eyes want to see" spielen die Schüler, wie ein Dönerladen-Besitzer einem Flüchtling Hilfe anbietet und bei seinen Stammkunden auf Unverständnis stößt.
  • Was macht mich aus? Was ist mir wichtig? Welche kulturellen und religiösen Traditionen prägen mich? – Diese Fragen haben die Schüler der Europäischen Schule RheinMain aus Bad Vilbel versucht beim Basteln ihrer Identitätsboxen zu beantworten.
  • Auf der Bühne sang Talia Houser ihr selbstkomponiertes Lied über Toleranz und Wertschätzung von Vielfalt "We can do it".
  • Die Schüler der Gesamtschule am Gluckenstein aus Bad Homburg haben ein eigenes Trialog-Museum eingerichtet. Auch zu Führungen laden die Schüler ein. Einen Vorgeschmack gaben sie mit der Präsentation ausgewählter Ausstellungsstücke an ihrem Stand.
  • Mit ihrem Projekt setzen sich die Schülerinnen und Schüler der Bad Homburger Schule für Toleranz ein und kämpfen gegen Halbwissen und Vorurteile.
  • Einmal im Monat treffen sich Schüler, Lehrer und Eltern in der Heinrich-von-Kleist-Schule in Eschborn, um über das Zusammenleben von Religionen zu sprechen.
  • Sie fragen sich etwa, welche Bedeutung hat Familie in anderen Kulturen oder wie sieht Kindheit in anderen Religionen aus? Gemeinsam mit Religionsvertretern bereiten die Schüler das "Gesprächs-Café" vor.
  • Mit "Pauken und Trompeten" setzen sich die Schüler des Lessing-Gymnasiums aus Lampertheim für den Trialog ein. Der Kunst-, Musik-, Licht und Tontechnik Kurs, aber auch die Band-AG und die Bläser-Klasse haben sich zu einer Trialog-Band zusammengeschlossen
  • Ganz unter dem Motto "Talking Paintings on trialogue" präsentieren Schüler der Kunst-AG ihre Werke und werden dabei musikalisch von der Band begleitet.
  • "Ich hätte nie gedacht, dass man sich so lange spannend über Religion unterhalten kann", erzählt einer der Schüler der Schulkooperation, bestehend aus der St. Angela Schule aus Königstein und zwei Frankfurter Schulen.
  • Auf der Bühne singen die Schüler der drei Schulen den Psalm 121 auf hebräisch „Meine Hilfe kommt von Gott" und begleiten das Lied mit entsprechenden Handbewegungen.
  • Symbolisch rissen die Schüler der Tümpelgarten-Schule auf der Bühne die Mauer aus "Vorurteilen" nieder und ersetzten die Bausteine durch Kisten, die mit "Freiheit" und "Akzeptanz" beschriftet waren.
  • An ihrem Stand gab es erste Einblicke in das trialogische Bauprojekt der Schule - ein Amphitheater als Begegnungsort im Stadtteil ist gerade am entstehen.