Markt der Möglichkeiten

Hessen

Markt der Möglichkeiten

Bad Homburg, 28. Februar 2014. "An guten Tagen hat man das Gefühl, dass man zu zwei Kulturen gehört, an schlechten, dass man zu gar keiner gehört", erzählt eine Schülerin im Trialog-Schulenwettbewerb. Welche Rolle kulturelle und religiöse Wurzeln spielen, zeigten sieben hessische Schulen beim Markt der Möglichkeiten in Bad Homburg.

10 FotosUli Planz

  • Auf dem Weg zur Verständigung zwischen den Religionen kann es unter den Schülern der  Modellschule Obersberg auch mal laut werden. Denn zunächst denken alle: "Mein Buch ist heilig!"
  •  "Ich freu' mich, dass ich bin". Ihr Motto zeigen die Schüler der Erich Kästner-Schule aus Baunatal auch in traditionellen Tänzen.
  • Wenn man sich an allen Fest- und Feiertagen der Religionen frei nehmen würde, hätte man ganz schön viel Urlaub. Das beweist der trialogische Jahresplaner, den die Kästner-Schüler für ihre Pausenhalle gestaltet haben.
  • "Hos geldiniz!", "i mirëpritur", "Velkommen" - bei den Willkommensgrüßen der Heinrich Metzendorf Schule aus Bensheim ist für jeden Sprachkünstler etwas dabei.
  • Egal, welche Sprache man spricht - für die Bensheimer steht fest: "Unsere Herkunft ist unterschiedlich, aber unsere Zukunft ist gemeinsam!"
  • Die Reise zur türkischen Verwandtschaft dauert viel zu lange: Pantomimisch bringen die Schüler der Julius Leber Schule aus Frankfurt Erinnerungen und Szenen aus dem Familienleben auf die Bühne.
  • Warum gibt es überhaupt Konflikte zwischen den Religionen, fragen die Frankfurter. "Eigentlich sind doch alle gleich."
  • Wer hilft mit bei der Zubereitung des Couscous!? Je mehr Jugendliche umso besser, finden die Schüler des Landschulheims Burg Nordeck. Ganz nach dem Motto: "Viele Köche verbessern den Brei!"
  • Judentum, Christentum und Islam sind der Paul-Ehrlich-Schule aus Frankfurt-Höchst zu wenig. Sie nehmen die Vernunft dazu und fordern mit Kant: "Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen!"
  • Didem will künftig Kopftuch tragen. Wie aber wird ihre beste Freundin Susanna reagieren? Eine bewegende Geschichte über Religion und Freundschaft tragen die Schüler der Max-Planck-Schule aus Rüsselsheim vor.