Markt der Möglichkeiten

Bremen und Hamburg

Markt der Möglichkeiten

Hamburg, 21. Februar 2014. Was sind die Ursachen von Missgunst und Ausgrenzung? Wie entstehen Stereotype? Wie können wir ein friedliches Zusammenleben erreichen? Antworten geben Schulen aus Bremen und Hamburg im "Trialog der Kulturen"-Schulenwettbewerb. Beim Markt der Möglichkeiten im Hamburger KoerberForum zeigten sie, wie bunt und vielseitig interkulturelle Verständigung sein kann.

12 FotosCosima Hanebeck

  • Stolz präsentieren die Schülerinnen von der Oberschule In den Sandwehen ihre "Erzähldosen". Sie enthalten selbstgemalte Bilder und Wunschzettel, die vom Leben der Schüler erzählen.
  • Auf der Bühne mischen die Schüler aus Bremen-Nord indischen Bollywood-Tanz mit Hip-Hop-Elementen. Heraus kommt eine mitreißende Tanzperformance.
  • Auf einer riesigen blauen Weltkarte platzieren die Schüler der Oberschule Lehmhorster Straße selbst gebastelte Synagogen, Kirchen und Moscheen.
  • Farbenfroh geht es bei der Oberschule Roter Sand zu. Kapuzen-Pullis in Rot, Grün und Blau symbolisieren die verschiedenen Kulturen und Religionen.
  • Auf der Bühne wird es laut: In ihrer Rap- und Trommel-Performance skandieren die Oberschüler "Wir sind alle verschieden, na und? Gemeinsam sind wir stark, zusammen sind wir bunt!"
  • Am Stand des Margaretha-Rothe-Gymnasiums kann man über Kopfhörer Interviews hören, die die Schüler in verschiedenen religiösen und historischen Institutionen geführt haben.
  • Das Musical "Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat" von Andrew Lloyd Webber mit dem Thema Erinnerung und Vergebung werden die Rothe-Schüler im Juni gemeinsam mit Gastschülern aus dem palästinensischen Jenin aufführen.
  • Die Hamburger Erich Kästner Schule hat sogar etwas erfunden: Der ?Geschichtomat" verzeichnet Orte jüdischen Lebens in Hamburg und zeigt kleine Videos zu Persönlichkeiten und historischen Ereignissen.
  • In jedem Jahrgang von Klasse fünf bis Klasse zehn befasst sich die Kästner-Schule mit trialogischen Themen. Ein roter Faden verbindet alle Trialog-Aktivitäten zu einem Ganzen.
  • Und wer hat eigentlich die Nächstenliebe erfunden ? Judentum, Christentum oder Islam? Das packenden Theaterstück der Staatlichen Fremdsprachenschule Hamburg antwortet mit dem Slogan: ?Ob Judentum, Christentum, Islam - wir stammen alle ab von Abraham."
  • Feiertage und Feste der drei abrahamischen Religionen haben die Schüler der Berufsvorbereitungsschule in einem großformatigen Kalender zusammengestellt.
  • Die Stadtteilschule und das Gymnasium Finkenwerder reisen in ihrer Performance weit in die Geschichte zurück: Auf der Bühne stellen sie in Rollen-Biografien historische Figuren aus der Zeit der Kreuzzüge vor.